Klasse 2000

Rosendahl: Früh auf Kurs in ein gesundes Leben

Mit Puppe „Klaro“ schlagen die Erstklässler der Sebastian-Grundschule den Kurs in ein gesundes Leben ein. „Klasse 2000“ macht es möglich dank der Unterstützung von (hinten von links) Gesundheitsförderin Birgit Jessing, Heinrich Helmer (Lions Club) und Norbert Baune (AOK Gesundheitskasse), hier mit Rektor Thomas Middelberg. Foto: Frank Wittenberg

Die Nachhaltigkeit ist wichtig, nicht allein der kurzfristige Effekt. Und wenn es dazu dienen soll, in der Entwicklung der Kinder etwas zu bewirken, dann scheint das Projekt „Klasse 2000“ schon lange auf dem richtigen Weg zu sein. „Es gibt mittlerweile zwei Untersuchungen, die eindeutig aussagen, dass die Kinder noch Jahre später davon profitieren“, betont Heinrich Helmer (Lions Club). In der Ernährung, aber auch im Umgang mit Alkohol, Zigaretten und weiteren Drogen.
„Klasse 2000“ gehört schon längst zum festen Bestandteil des Schullebens an der Sebastian-Grundschule in Osterwick. „Das Thema hat einen hohen Stellenwert für uns“, sagt Rektor Thomas Middelberg. Deshalb zieht sich diese Gesundheitsprävention durch alle Jahrgänge – die Erstklässler legen in ihrem zweiten Halbjahr damit los, und bis zum Ende der Laufbahn an der Grundschule tauchen „Klasse 2000“ und „Klaro“, die zugehörige Puppe, immer wieder auf.

Birgit Jessing, als Gesundheitsförderin für das Projekt tätig, ist an diesem Morgen in den ersten Klassen zu Gast, informiert über den Körper und was für dessen Gesundheit notwendig ist. Möglich macht das unter anderem der Lions Club, vertreten durch Heinrich Helmer, der gerne in das Vorhaben finanziert, Kinder zu einem gesunden Leben zu bewegen. Ebenfalls beteiligt an der Sebastian-Grundschule ist wie im Vorjahr die AOK Gesundheitskasse. „Die Gesundheitsprävention ist für uns ein wichtiger Bereich“, erklärt Norbert Baune. „Hier können wir früh die Weichen stellen.“

In den Fokus rücken dabei die Bereiche Ernährung, Bewegung, Sozialkompetenz und Gewaltlösung – weil Kinder, die bewusst mit ihrem Körper umgehen, nachgewiesen weniger anfällig für Suchtgefahren sind, erläutern die Experten. Eine positive Einstellung zur Gesundheit sollen die Kinder entwickeln, die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung kennenlernen, persönliche und soziale Kompetenzen entwickeln und den kritischen Umgang mit Tabak und Alkohol lernen. „Durch das Projekt Klasse 2000 und die Unterstützung der Sponsoren können wir für diese Themen Experten von außen holen“, sagt Thomas Middelberg. „Das macht es für uns noch wertiger.“