Dackl trifft Haydn

 

Für die Sebastiangrundschüler spielte am Mittwoch 07.03. ein Holzbläserquartett mit Musikern des WDR-Sinfonieorchesters. Ein Hund sorgte dabei immer wieder für Gelächter.

Eine Kombination aus Video-Clips mit dem Mischlingshund „Dackl“ und Livemusik der versierten Orchester-Musiker begeisterte die Grundschüler in Osterwick. Mit dem Komponisten Joseph Haydn hatten sich die Schüler bereits in den vergangenen Wochen im Musikunterricht beschäftigt.

„Macht Sitz und hört genau zu!“, lautet das erste Kommando von Dackl, der per Laptop und Beamer eingespielt wird. Die ersten Kinder fangen an zu lachen. Dackl kann einiges über Leben und Werk Haydns berichten, holt sich aber auch immer wieder „Experten“ dazu. Dass Haydn lange Zeit das Orchester und die Oper der ungarischen Familie Esterhazy leitete, will Dackl mit einem Interview mit dem Fürsten Esterhazy krönen. Doch der stellt sich mit seinen langen Schlappohren als „Osterhasi“ heraus, der nichts über Haydn weiß, dafür aber hoppeln kann. Eine herrlich absurde Szene. Bei der Musik „Gott! Erhalte Franz, den Kaiser“, die Melodie der deutschen Nationalhymne, taucht eine johlende Deutschlandfahne auf, die frisch aus einem Fußballstadion entwischt zu sein scheint. Und für die „Paukenschlagsinfonie“ diskutiert Dackl mit den Paukenschlägeln „Bim“ und „Bum“ ausgiebig, ob Haydn seine Zuhörer habe im Schlaf erschrecken oder einfach nur überraschen habe wollen.

Neben den klamaukigen Dackl-Szenen moderierten die Musiker des WDR Sinfonieorchesters die ungewöhnliche Schulstunde. Sie stellten vier unterschiedliche Instrumente eines Holzblasquartetts (Oboe, Klarinette, Querflöte, Fagott) unterhaltsam vor.