Sebastianssingen

Zahlreiche Sänger versammelten sich am 20.01.2018 in der Sebastianschule und schmetterten bekannte Lieder

Zahlreiche Sänger versammelten sich in der Sebastianschule und schmetterten bekannte Lieder: Rudelsingen: Premiere geglückt

Die Hände zum Himmel streckten die gut gelaunten Teilnehmer des Sebastiansingens in der Sebastianschule.

Osterwick (tdr). Für das „Rudelsingen“ brauchten sie so manche engagierte Stimme, und die fanden sie im Rosendahler Publikum zur Genüge.

„Eine Kollegin aus Nottuln hatte die Anregung, ein ähnliches Event auch bei uns an der Sebastian-Grundschule durchzuführen“, verriet Schulleiter Thomas Middelberg.

Kurzerhand wurde – passend zum Patronatsfest – das erste Osterwicker Sebastian-Singen ins Leben gerufen.

„Beim Rudelsingen zusammen mit dem Publikum sind Rock, Schlager und Co. alles dabei“, versicherte Middelberg. Auch für ältere Besucher, die nicht unbedingt Englisch sprächen, sei bestens gesorgt. „Wir hoffen, dass alle zufrieden und mit glücklichen Augen nach Hause gehen.“

Bestens kulinarisch versorgt, mit Bierknackern, Brezeln und Grillwürstchen vom Elternteam des Fördervereins sowie mit Getränken vom Kollegium und der OGS starteten „Capo 3“ zusammen mit ihrem Publikum in einen atmosphärischen musikalischen Abend: „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg, „Nur noch kurz die Welt retten“ von Tim Bendzko, „Das kann uns keiner nehmen“ von Revolverheld oder „Ring of fire“ von Johnny Cash, „With or without you“ von U2 und „I will survive“ von Gloria Gaynor boten musikalisch alle Genres, die das Herz begehrt, fesselnde Refrains und mächtige Strophen zum Mitsingen.

„Wir brauchen eure Stimmen“ hieß das Motto, unter dem der Abend stand – dieser Bitte kam das Publikum zur vollsten Zufriedenheit von „Capo 3“ nach.

Für die gemütliche Beleuchtung und eine ausgezeichnete Tontechnik hatten Guido Nabel und Andre Graute gesorgt. „Ein herzliches Dankeschön an die beiden für ihre Mithilfe“, freute sich Thomas Middelberg.

Gefunden hatte sich das Trio bereits vor Jahren: „Unsere Kinder sind alle in etwa gleich alt und über die Kirche, in der wir später zusammen alle Musik gemacht haben, wie auch über das Bahnhofsfest in Billerbeck haben wir uns dann gefunden.“

Ein „Capo“, erklärte Middelberg, das sei ein Regler an der Gitarre, den die drei häufig im dritten Bund angebracht hätten. „So kam unser Bandname zustande“, schmunzelte er.