Mit Burgi auf Erkundungstour

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Hinter dem Maskottchen mit den roten Haaren verbirgt sich „Burgi“, der den Drittklässlern der Sebastian-Grundschule in Osterwick zusammen mit Landfrau Hedwig Hölscher allerlei Wissen rund um die Herkunft und Erzeugung von Lebensmitteln vermittelt.

Die Kinder der Schulklassen von Heike Scheffler und Ulrike Kuban sind schon bei der Theorie mit Feuereifer dabei. Schulleiter Thomas Middelberg ergänzt, dass das Projekt gut ins Gesamtkonzept der Schule passe, in der gesunde Ernährung – vor allem auch durch Obst – einen hohen Stellenwert habe.

Hedwig Hölscher erläutert, warum sie die Aktion als sehr wichtig erachtet: „In Zeiten, in denen das Fleisch in der Kühltheke des Supermarktes zu wachsen scheint, fehlt vielen Sprösslingen der Bezug zur Landwirtschaft und somit zur Erzeugung von Grundnahrungsmitteln.“

In fünf Projekt-Einheiten gehen die Grundschüler daher mit Hedwig Hölscher und „Burgi“ auf Erkundungstour. Sie lernen auf spielerische Weise und mit allen Sinnen verschiedene Gemüse- und Getreidearten sowie deren Anbau und Verarbeitung kennen. Die Kinder nehmen auch die Erntezeiten für Getreide und Kartoffeln sowie die Herkunft tierischer Produkte genau unter die Lupe.

Klassenlehrerin Heike Scheffler betont: „Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welcher Begeisterung unsere Kinder an dem Projekt teilnehmen und so zu kleinen Entdeckern werden.“

Bei dem Projekt „Woher kommt unser Essen? – Mit Burgi auf Entdeckungstour“ handelt es sich um eine pädagogisch erprobte Projektreihe zur Ernährungsbildung, die die Fachfrauen für Ernährungs- und Verbraucherbildung des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbandes durchführt. Die Stiftung Westfälische Landschaft Münster unterstützt das Projekt.