Kultur und Schule

Sebastian-Grundschule nimmt zum zweiten Mal mit den vierten Klassen am Projekt „Kultur und Schule“ teil.

Sebastian-Grundschule nimmt zum zweiten Mal mit den vierten Klassen am Projekt „Kultur und Schule“ teil : Von der Idee bis zur Aufführung

Wenige Bewegungen reichen, und schon erweckt die große Maske einen anderen Eindruck – Theaterpädagoge Klaus Reiber erarbeitet das im Projekt „Kultur und Schule“ mit den Viertklässlern der Sebastian-Grundschule. Foto: Frank Wittenberg

 Ein paar minimale Bewegungen sind es nur, und doch vermittelt die große Maske einen ganz anderen Eindruck. „Traurig“, stellen die Viertklässler fest. „Jetzt neugierig.“ Oder fröhlich. So vielseitig wie diese Darstellung als „Aufwärmübung“ gestaltet sich das gesamte Programm, das der Theaterpädagoge und Sprecherzieher Klaus Reiber aus Billerbeck mit den Mädchen und Jungen erarbeiten will – das Angebot „Kultur und Schule“ macht es möglich.

Zum zweiten Mal nimmt die Sebastian-Grundschule an diesem Projekt teil. Nach den positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr sei schnell klar gewesen, dass eine Neuauflage möglichst bald folgen soll. „Wir haben uns beworben und erneut eine Zusage bekommen“, freut sich Rektor Thomas Middelberg über den Zuschuss vom Land Nordrhein-Westfalen. Durch eine zusätzliche Unterstützung der Bürgerstiftung Rosendahl und der Sparkassen-Stiftung könne den Kindern eine kostenlose Teilnahme ermöglicht werden.

Bewusst sind auch diesmal wieder die beiden vierten Klassen ausgesucht worden. Im Stundenplan der beiden Klassenlehrerinnen Ulrike Bonacker und Beate van Ackeren ist die wöchentliche Unterrichtsstunde mit Klaus Reiber ein fester Bestandteil. Obwohl es sich um ein freiwilliges Angebot handelt, haben sich drei große Gruppen gebildet. „Bis auf wenige Ausnahmen sind alle dabei“, freut sich Thomas Middelberg, der in diesem Projekt noch einmal einen besonderen Höhepunkt vor dem Wechsel auf die weiterführende Schule sieht.

Wie im vergangenen Schuljahr steht der Oberbrgiff „Varieté“ über dem projekt – entscheidend sei aber gar nicht, was am Ende daraus entstehe, findet Middelberg. „Der Weg dorthin ist wichtig“, betont er. „Die Kinder sollen durchaus mitbestimmen und aus sich heraus kommen.“ Selbstverständlich wird am Ende der Arbeit aber ein vielseitiges Programm stehen, das Eltern, Geschwistern, Mitschülern und allen weiteren Interessenten präsentiert wird. „Die Kinder sind extrem engagiert, das auf die Beine zu stellen“, weiß Thomas Middelberg aus Erfahrung. „Vielleicht kann eine solche Aufführung auch in den Nachbarkommunen stattfinden.“